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Pressespiegel

General-Anzeiger Bonn, 4. Juli 2016 zum Openairkonzert mit dem Thema „Frankreich“:

Im Übrigen sorgten die Beethoven-Musiker unter Leitung des mit Schweizer Humor moderierenden Dirigenten Martin Lukas Meister dafür, dass einem alsbald warm, wenn nicht gar heiß wurde, denn derart schmissig kennt man den Auftakt der „Carmen“-Ouvertüre eigentlich nur von Carlos Kleiber. … Zum offiziellen Abschluss ging’s mit dem „Bacchanale“ aus Camille Saint-Saëns’ Oper „Samson et Dalila“ orientalisch zu, wobei sich Martin Lukas Meister musikalisch als regelrechter Derwisch „outete“. Natürlich wurden stürmisch Zugaben gefordert.

Wiesbadener Kurier, 24. April 2015 zu Copland/Creston/Bernstein/Gershwin:

Beim 7. Sinfoniekonzert des Hessischen Staatsorchesters leitete der Gastdirigent Martin Lukas Meister im Kurhaus bis hin zur Orchesterzugabe ausschließlich Musik aus Übersee. Der Schweizer Dirigent leitete nicht nur Bernsteins Divertimento mit Überblick, Drive und einer guten Mischung aus rhythmischer Beweglichkeit und Präzision. Auch eingangs, in Aaron Coplands ziemlich handfest folkoloristischer Ballettmusik Rodeo mit ihren pfeffrigen Bläser- und gezielt schwankenden Marsch-Passagen hatte Meister die Zügel locker, aber sicher im Griff.

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ, 7. Juli 2014 zu Bruckners 5. Sinfonie:

Dem Dirigenten und seinen aufmerksamen Musikern gelang es, die Aspekte der gewaltige Dimensionen erreichenden Großform und die Relationen der Binnenstrukturen zu durchleuchten, was auch dank Meisters exakter Beachtung dynamischer Entwicklungsfelder glückte. Insgesamt war es eine hervorragende Leistung, die den Möglichkeiten größerer Häuser kaum nachstand.

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ, 28. Januar 2014 zu Tristan (Wagner):

Das Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von Martin Lukas Meister lässt das Gefühl für das Unausweichliche in den Handlungspausen suggestiv ins Bewusstsein des Hörers einsickern. Die sublime Modellierung exquisitier harmonischer Entwicklungen wird durchgehend kultiviert, was Meister nicht hindert, dynamisch bei Bedarf bis an die Schmerzgrenze hochzufahren. ... Enthusiastischer, alle Beteiligten einschließender Premierenapplaus.

Der neue Merker, 25. November 2013 zum Doppelabend Wozzeck (Gurlitt und Berg):

Hervorragend schnitt Martin Lukas Meister am Pult ab, der sich zusammen mit dem Staatsorchester Darmstadt mächtig ins Zeug legte und jeder der beiden Opern mit ungeheurer Brillanz und klanglicher Finesse zum Besten gab. Die Tongebung war über den ganzen Nachmittag hinweg überaus prägnant und wies jede Menge eindringlicher Akzente auf. Dramatischen Passagen wurde genauso viel Beachtung geschenkt wie den dynamisch fein abgestuften lyrischen Stellen der Partituren, die er sehr emotional ausdeutete. Wieder einmal wurde deutlich, dass Meister mit den Musikern in den letzten Jahren hervorragende Aufbauarbeit geleistet hat.

Darmstädter Echo, 29. April 2013 zu Salome (Strauss):

Eine feine, farbig gefächerte Leistung bietet das Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von Martin Lukas Meister. Dem Dirigenten gelingt es, die kühnen Wendungen der Partitur scharf herauszuarbeiten, etwa die Schilderung der düsteren Zisterne, die Aufschreie Salomes, der Fluch des Propheten, die Mordszenen am Ende der Oper. Aber auch die für Strauss typischen, in Schönheit aufglühenden Passagen werden vom Orchester in genauer Abstimmung geboten, immer auf die Sänger konzentriert.

Frankfurter Rundschau, 12. März 2013 zu Les Troyens (Berlioz):

Das Staatsorchester Darmstadt unter Martin Lukas Meister exponierte das hell timbrierte Martialische und die vorwärts stürmende Wucht Berlioz‘, aber auch die expressiv zerrenden und quälenden Intonationen, die im Preis jener Dialektik vorwärtsschreitender Zivilität inbegriffen sind. Man muss das gesehen und gehört haben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ, 22. Oktober 2012 zu La Forza del Destino (Verdi):

Das Staatsorchester Darmstadt unter der Leitung von Martin Lukas Meister nutzt die ihm gegebenen Möglichkeiten der Mitausdeutung ausgezeichnet. Meister befragt jedes Motiv auf seine Aussage, leuchtet seelische Innenräume bis in entlegene Winkel aus, lässt dabei dramatische Wucht niemals umkippen in Übertreibung. Das Premierenpublikum honoriert die grandiose Gesamtleistung mit enthusiastischem Applaus.

Frankfurter Allgemeine Zeitung FAZ, 12. September 2012 zu Lontano/Daetwylers 1. Alphornkonzert/Alpensinfonie:

Eine Konzertsaisoneröffung des Staatsorchesters Darmstadt wie ein Donnerschlag. Martin Lukas Meister gelang es überzeugend, allzu drastische Klangeffekte zugunsten struktureller Ausgewogenheit zu vermeiden. Insofern war es auch gerade die Subtilität der Feinabstimmung zwischen den Orchestergruppen, die an diesem Abend am meisten beeindruckte.