Martin Lukas Meister ist international tätiger Opern- und Konzertdirigent, bis 2014 Generalmusikdirektor am Staatstheater Darmstadt.

Dort dirigierte er unter anderem den gesamten Ring des Nibelungen, Parsifal, Tristan, Meistersinger, Wozzeck, Rosenkavalier, Salome, Fidelio, Nozze di Figaro, Zauberflöte, Pelléas et Mélisande, Les Troyens, Madame Butterfly, Bohème, Tosca, Turandot, Il Trittico, Aida, Forza del Destino, Don Carlos und Falstaff. Seine Sinfoniekonzerte setzt er grundsätzlich in einen thematisch zusammenhängenden Kontext und mischt dann unbekannte oder moderne Kompositionen mit bekannten Repertoirewerken. Zu letzteren gehörten in Darmstadt bisher  beispielsweise Heldenleben, Alpensinfonie und Tod und Verklärung von Richard Strauss, Bruckners 4. und 5. Sinfonie oder Mahlers 3. und 8. Sinfonie.

2004-2006 war Martin Lukas Meister als 1.Kapellmeister und Stellvertreter des GMD am Pfalztheater Kaiserslautern und davor als 1. koordinierter Kapellmeister am Ulmer Theater engagiert.

Gastdirigate führten ihn bisher an das Gran Teatre de Liceu Barcelona, zum Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks, dem Zürcher Kammerorchester, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Argovia Philharmonic, dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt, den Frankfurter Sinfonikern, dem Theater Würzburg, der Mazedonischen Staatsphilharmonie und dem PSO Ankara. 1998 und 2000 war Martin Lukas Meister Dozent und Dirigent an der UBS Academy & Festival Verbier.

Martin Lukas Meister absolvierte die Kapellmeisterausbildung der Musikhochschulen Basel, Bern, Genf und Zürich bei Ralf Weikert und Manfred Honeck. Internationale Meisterkurse, bspw. in Tanglewood, ergänzen seine dirigentische Ausbildung. An der Universität Zürich studierte er Musikwissenschaft, Musikethnologie und Philosophie. Er ist Träger des Dirigentenpreises der Schweizer Tonkünstlergesellschaft und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung, sowie des 1. Preises der W. und B. Alter-Stiftung.

2010 und 2011 war Martin Lukas Meister Vorsitzender der Jury des Musikwettbewerbes „Prinzessin Margaret von Hessen“ der Akademie für Tonkunst Darmstadt. Seit 2012 ist er Jurymitglied bei der Auslobung des „Darmstädter Förderpreises Musik“.